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Delphine in der Geschichte und in
der Gegenwart
„Sie sind Burschen, die
immer vor dem Wind leben. Sie gelten als glückhaftes Vorzeichen,
und wer sich über diese lebenslustigen Kerle nicht
mit drei Hurras freuen kann, dem ist nicht zu helfen,
ihm fehlt der göttliche Humor.“ Aus:
„Moby Dick“ von Hermann Melville
Delphine in der Geschichte...
In der Alten Welt
verehrte man den Delphin. Etrusker, Ägäer, Minoer,
Phönizier, Sumerer und Ägypter
erkannten in ihm ein heiliges
Tier und ein Wesen aus einer anderen Welt. Sie absichtlich
zu töten galt
als Verbrechen.
Alten Mythen zufolge sollen
Delphine als göttliche Wesen vom Stern Sirius auf die
Erde
entsandt worden sein, ihre
Heimat in den Meeren gefunden haben und hier für die
Menschen den Ursprung allen
Lebens, das sich im Wasser entwickelt hat verkörpern.
Die griechische Bezeichnung für Delphin
ist „delphis“, gebildet aus dem Wort delphys,
was Gebärmutter, Mutterleib bedeutet. |
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Nahezu einstimmig empfinden wir auch heute noch Sympathie
für diese Tiere und empfinden sie als etwas Besonderes, Inspirierendes.
...und in ihrer herausfordernden Gegenwart
Doch fest steht, dass Delphine heute – wohl
das erste Mal in der Geschichte überhaupt - unsere Hilfe brauchen.
Sie sind, wie viele andere Lebewesen auch, unseren
Einflüssen ausgesetzt: Überfischung,
Umweltverschmutzung, Klimaerwärmung, Unterwasserlärm,
Gefangenschaft und tödliche Fallen, z.B.
in Form von Fischernetzen, um nur einige zu nennen.
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Wir Menschen haben in nur kürzester Zeit ihre Lebensräume
vergiftet und zerstört, ihre Nahrungsgründe geplündert
oder sie vor lauter Liebe und dem Wunsch
nach ihrer Nähe in künstliche Becken gesperrt
und zu unseren Unterhaltungsobjekten reduziert.
Mit welchen Entscheidungen und welchem Verhalten unbewusst
wohl die meisten von uns zu dieser Entwicklung beigetragen
haben, bleibt oft im Verborgenen und unerkannt.
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... und weil alles mit allem verbunden ist
sollen im Rahmen meines Engagements die Delphine
stellvertretend sein, für alles was sie umgibt. Denn all dies
- ihr Lebensraum, ihre
Nahrungsquellen, die Pflanzen- und Tierwelt - wird
tagtäglich von uns und unserem Verhalten beeinflusst.
Es ist die Zeit für ein Umdenken
und Hinterfragen, ein Ändern des eigenen Verhaltens und ein
Umlernen – deshalb schwimme ich für den Schutz
der Meere und ihrer Bewohner, um so einen Teil
dazu beizutragen, dass nicht nur diese wunderbaren Tiere, sondern
auch ihre Umwelt eine Zukunft haben.
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